Matthias – Mein Italien-Rezept: Tolle Städte, versüßt mit

etwas Aufregung, ausreichend Wind und Regen auf dem

Land, durchweg viel Gastfreundlichkeit und eine Prise Heimweh

 

Frankfurt

275. Reisetag

9.539 Kilometer Rad

 

Seitdem mein Radständer  in Malaysia abgebrochen ist, muss ich mir immer was zum Anlehnen suchenDrei Wochen bin ich mittlerweile auf Sizilien und habe die Insel einmal umrundet. Ich hatte hier eine super Zeit, doch jetzt bin ich auf weitere Städte und Landschaften gespannt. Deshalb geht es nun für mich per Fähre auf das italienische Festland nach Neapel.

 

An Bord der „MS Albtraum“

Die Radunterbringung klappt problemlos und ich suche mir für die kommenden zehn Stunden ein ruhiges Plätzchen in der Sitz-Lounge. Nahezu alle Passagiere haben sich in eine Schlafkabine eingebucht, so dass ich mit zwei weiteren Männern ausreichend Platz im Warteraum zur Verfügung habe. Im TV laufen nur italienische Seifenopern und den „Spiegel“ habe ich auch schon ausgelesen, also versuche ich etwas zu schlafen. Schon kurze Zeit später bekomme ich allerdings einen großen Schreck, unter meinem Sitz kriecht eine Frau hervor, die sich meinen Rucksack vom Sitz angeln will. Á la Lucky Luke stehe ich schneller kerzengerade als mein Schatten mir folgen kann, brülle das ganze Schiff zusammen und greife nach dem Rucksack. Merkwürdigerweise hat sich die Frau in Luft ausgelöst und ich realisiere, dass das Ganze nur ein Albtraum war – habe wohl vorher zu viele Spiegel-Geschichten gelesen. Die beiden Männer sind ebenfalls aufgeschreckt und verstehen den Trubel nicht. Ich muss sie mehrmals beschwichtigen; alles gut, war nur ein Tick:-))

Neapel - die sympathische Chaos-Metropole

Die weitere Nacht ist kurz, das Schiff legt um halb sieben an und ich fahre direkt zu einer Herberge, „Giovannis Home“ ist ihr verheißungsvolle Name. Giovanni begrüßt mich dann auch gleich etwas schlaftrunken, aber trotz so früher Stunde hat er den Elan mir eine einstündige Einweisung in die Geschichte der Stadt, sowie alle relevanten Sehenswürdigkeiten in und um Neapel zu geben. Dagegen war jeder Geschichtsunterricht am Gymnasium eine Märchenstunde.

Mit dem Stadtplan bewaffnet, bin ich nun damit beschäftigt die markierten Orte abzulaufen und für mich interessante Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.Um Neapels Trubel  zu entfliehen bietet sich ein Ausflug auf die kleine Fischerinsel Procida an Dabei schließe ich mich täglich einer anderen Gruppe von Hostel-Bewohnern an und verlängere noch um einen Tag, damit ich nicht unter Dauerstress der Besichtigungen stehe. Um auch etwas von Neapels Umgebung zu erleben, fahre ich heute zusammen mit zwei Neuseeländerinnen auf die kleine Fischerinsel Procida. Bei Sonnenschein laufen wir die kleinen Straßen entlang und kehren schließlich zum Mittagessen in ein Restaurant direkt am Hafen ein. Hier gibt es meine ersten Spaghetti cozze. Trotz des wenig appetitlichen Namens sind die vorzüglich und passen zur mediterranen Umgebung. Abends geht es dann noch in die von Giovanni empfohlene „beste Pizzeria“ Neapels. Da Neapel bekannterweise die Geburtsstadt der Pizza ist, müsste es da ja dann folgerichtig die beste Pizza der Welt geben:-)) Also, sie ist wirklich gut, aber ich persönlich mochte auf Sizilien andere noch mehr.

Am meinem letzten Tag in Italiens drittgrößter Stadt treffe ich Andrea von „couchsurfing“ und fünf ihrer Freunde für einen gemütlichen Abend. Typisch südeuropäisch geht es erst 21:15 Uhr in ihre Stamm-Trattoria. Jeder bestellt was er will und am Ende teilen sich alle die Rechnung, das ist doch mal praktisch für einen hungrigen Radfahrer:-)). Andreas Freund, ein echter Neapolitaner, erzählt anschließend von den Schattenseiten des Lebens in der Stadt, dass die Bahn große Verspätung hat oder erst gar nicht kommt sei keine Ausnahme und überhaupt ist hier vieles chaotisch und nicht berechenbar. Das erinnert mich an die Unterhaltung bei meinem Gastgeber Nico auf Sizilien, der auf meine Frage, ob er von dem großen Desaster mit dem Berliner Flughafen gehört hat, trocken antwortet: Ja klar, aber ich verstehe das Problem nicht, bei uns wird seit einem Jahrzehnt an einer Autobahn gearbeitet...

Mein Fazit nach fünf Tagen meines Touristen-Daseins, Neapel gefällt mir deshalb so gut, weil es „typisch süditalienisch“ ist: hier leben fast eine Million Menschen auf ziemlich engen Raum. Durch die von hohen Häusern gesäumten Straßenschluchten schiebt sich eine Blechlawine aus Autos, Bussen und LKW. Zwischen ihnen ringen Motorroller jeglichen Fabrikats und Alters um jeden Meter freien Asphalt und das ohne Rücksicht auf Fußgänger oder Radfahrer. Nach einem halben Jahr in Asien bin ich soviel Temperament auf zwei Rädern bereits gewöhnt und habe gelernt, beim Aufjaulen von Vespas in den engen Gassen rasch zur Seite zu huschen.

 

Undercover unterwegs im Vatikan

Die argentinische Präsidentin wohnt der Amtseinführung  des Landsmannes natürlich auch bei Zum Glück muss ich ja nicht soviel Kilometer in der Stadt zurücklegen und schwinge mich recht früh am nächsten Tag auf meinen Drahtesel, der langsam auch etwas behäbiger wirkt. Irgendwie rollt es sich nicht mehr so leicht, jeden Tag denke ich erneut, heute musst du mal wieder ölen. Heute Morgen denke ich wieder daran und diesmal habe ich Glück, an der Straßenseite ist eine kleine Werkstatt, die so verschmiert aussieht, dass es da sicher genügend Öl gibt. „Olio per favore“ und der Fingerzeig auf meine Kette und den Kranz reichen, dass der ältere Herr kurz die Teile mit einem Pinsel einölt. Als ich mich schon umdrehen will und zum Weiterfahren bereit mache, gestikuliert er laut und fordert fünf Euro. Meine Entrüstung zeige ich ihm direkt mit einer theatralischen Einlage die beschreiben soll, dass ich auf einer lange Reise bin, wenig Geld habe und das bisher umsonst bekommen habe. Das geht so weiter hin und her, bis er bei zwei Euro genug hat. Das nennt man jetzt wohl Aufbauhilfe Süd.

Ansonsten bringt der Weg nach Rom auch nicht viel mehr Positives mit sich. Bekanntermaßen führen ja viele Wege nach Rom, aber ich habe offensichtlich den unschönsten genommen. Nicht nur das Wetter ist trostlos, auch die Umgebung ist eintönig und erinnert mich teilweise an die früheren Plattenbausiedlungen im Osten. Ich prüfe, ob das Pfefferspray noch in der Lenkertasche liegt und radle beruhigt weiter.

Für Italiens Hauptstadt habe ich fünf Tage eingeplant und starte gleich mit einem Dauermarsch durch die Innenstadt um einen Eindruck von derEr hatte einen Spitzenplatz und ein Spitzen-Outfit an Atmosphäre zu bekommen. Anscheinend sind gerade europaweit Schulausflugs-Wochen, zumindest wimmelt es in der Stadt von Gruppen Jugendlicher mit Stadtführern. Das Gute daran, ich bekomme manchmal ein paar kostenlos Infos über die verschiedenen Gebäude mit. Nach stundenlangem Fußmarsch denke ich schon wehleidig an das Radfahren zurück, irgendwie bekomme ich davon nicht solche Schmerzen – wiedermal Gewöhnungssache :-)) Am nächsten Morgen schlafe ich entsprechend lange und will mich zunächst mit den aktuellen Nachrichten vertraut machen: „Papstkrönung im Vatikan – Franziskus im Papa-Mobil um 8:50 Uhr auf dem Petersplatz“. Der Blick auf das Handy verrät, es ist schon 8:10 Uhr, hmm könnte eng werden. Eine halbe Stunde später stehe ich vor der S-Bahn Station und stelle erfreut fest, dass alle Drehkreuze aufgrund der Menschenmassen, die sich zum Petersplatz aufmachen, geöffnet sind. Das Ende kann man sich aber trotzdem schon denken, ich habe es natürlich nicht rechtzeitig in den Vatikan geschafft, da ich vorher noch zwei Kontrollen mit elendiglich langen Schlangen passieren musste. Jetzt stehe ich also auf dem Petersplatz, vor mir ungefähr 200.000 Menschen, die offensichtlich eher aus den Federn gekommen sind. Ich schaue wo ich noch eine Lücke finde und sehe, wie dreißig Meter vor mir ein Gruppe Richtung Dom vorläuft. Schnell schließe ich mich an, wir passieren Sicherheitsleute, einer sagt auf deutsch zu seinem Kollegen „ein paar Plätze gibt es noch“. Danach läuft alles blitzschnell, sie führen uns (neben mir vielleicht dreißig weitere Leute) über einen abgesperrten Gang an den wartenden Massen vorbei, hin zu den Stuhlreihen die vorne aufgebaut sind. Ich setze mich in eine Reihe von Männern, die allesamt Anzüge oder Uniformen tragen. Ich fühle mich wie bei einem Upgrade von der Holz- auf die Business-Klasse. So richtig passe ich mit meiner Jeans, den Turnschuhen und meiner neuen „nautischen“ Jacke (Zitat einer Hostel-Bewohnerin) nicht zu den übrigen Zuschauern auf den Sitzplätzen. Aber jetzt kann ich den Papst auch ohne Fernglas sehen und bekomme etwas von der Zeremonie mit. Das Ganze dauert dann auch gute zwei Stunden. Ich verstehe nicht viel um nicht zu sagen gar nichts, weder von dem Gesprochenem, noch, als Atheist, von den durchgeführten christlichen Bräuchen. Es ist trotzdem beeindruckend mitzuerleben, wie bewegt die Menschen sind und welche Kraft sie sichtlich für sich aus dem Glauben herausziehen.

...unsere Angie :)Jetzt ist die Messe vorbei und der frisch gekürte Papst Franziskus macht sich mit seiner Gefolgschaft und zahlreiche Staatspräsidenten und adeligen Oberhäupter aus der ganzen Welt auf in den Petersdom. Ich will eigentlich wieder zurück zum Eingang beschließe dann aber doch meinen Sitznachbarn zu folgen. Diese laufen zielgerichtet zum hinteren Platz des Petersdoms. Wir passieren ein Tor und hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die „Normalos, die wahrscheinlich nur auf die Sitze vorgelassen wurden, weil im TV keine leeren Plätze zu sehen sein sollten, gehen zum linken Ausgang. Der Rest der Gruppe - von den Gesprächen schnappe ich „Herr Abgeordneter“ oder „Mr. President.“ auf, geht weiter durch das zweite Tor. Ein Sicherheitsmann hat jetzt mitbekommen, dass ich offensichtlich nicht zur ausgewählten Gruppe gehöre und verweist mich harsch auf den anderen Ausgang. Hier ist für mich dann wohl Schluss... doch so einfach lasse ich mich nicht wegschicken. Ich gehe zum ersten Tor zurück und warte bis eine größere Gruppe zum zweiten Eingang marschiert. Den Fotoapparat verstecke ich unter meinem Pullover, die Jacke knöpfe ich zu, damit möglichst wenig Farbe zu sehen ist. Ich bin froh nicht meine Apricot farbene Hose angezogen zu haben :--). Schließlich laufe ich hinter einer kanadischen Delegation her, so dass der Security Kollege mich nicht sehen kann und komme unbemerkt hinter die Kulissen der Veranstaltung. Hier stehen die Luxus-Limousinen samt Fahrer Schlange und warten darauf, dass die Staatsoberhäupter aus dem Petersdom kommen. Ich schließe mich an und kann ein paar bekannte Gesichter erkennen, Prinz Albert von Monaco, Felipe von Spanien sowie unsere Angie, sind nur einige aus dem illustren Kreis. Ich versuche möglichst wenig Aufmerksamkeit zu erzeugen, doch so nah kommt man sonst nicht ohne Weiteres an die Prominenz und mache deshalb zumindest ein paar undercover Bilder für das Fotoalbum.

Ich überlege kurz, ob ich es noch in den Petersdom zum Händeschütteln mit Franziskus versuchen sollte, aber will mein heutiges Glück nicht noch mehr herausfordern. Das war schon so ein großartiges Erlebnis und reiht sich in die Liste der Tour-Höhepunkte ein.

 

Viele Köche verderben den Brei / ein Koch und zehn Amateure versüßen den Tag

Jetzt geht es wieder zurück in die „Realität“ und weiter mit der Stadtbesichtigung. Hier ist leider nichts abgesperrt und so muss ich mich durch dieNach vier Stunden wird alles noch schön garniert und dann geht's los Massen zum Trevi-Brunnen und in das Pantheon kämpfen. Mich beeindruckt vor allem die Symbiose aus heutiger Dolce Vita und den noch bestehenden Teilen des antiken Roms. Eben noch an Eisdielen vorbeigeschlendert und jetzt schon vor dem Kolosseum mit all den Bildern und Vorstellungen im Kopf.
Weiter ins Altstadtzentrum „Centro Storico“ mit all seinen kleinen Läden und schönen Gassen. Hier bekomme ich Lust neben der Stadtbesichtigung auch noch was von der „anderen Seite“ Roms zu erleben. Im Internet finde ich einen beliebten Kochkurs und kann glücklicherweise noch teilnehmen, also heißt es ganz schnell die Kochschürze anziehen und los. Andrea arbeitete 17 Jahre in verschiedenen Restaurants und hat sich jetzt mit einer Kochschule selbständig gemacht. Wir sind zehn Teilnehmer, aus den USA und Norwegen, genauso bunt gemischt was die Kocherfahrung angeht. Heute stehen ebenso typisch römische Gerichte wie Artischocken auf dem Kochplan, wie auch der italienische Klassiker Tiramisu. Vier Gänge, vier Stunden Kochen und dann alles probieren. Ich kann allerhand lernen, vom Schneiden der Artischocken, über selbstgemachte Fettuccine und den richtigen Einsatz von Knoblauch bis zum Tiramisu Traditionsrezept (kein Rum!). Es ist ein klasse Tag mit vielen Geschichten und ausgelassener Stimmung, genau das richtige für mich.
Die Rezepte habe ich natürlich auch bekommen und bin guten Mutes alle Gerichte auch allein hinzubekommen. Wenn das nur halb so lecker schmeckt wie unter Profi-Anweisung wird es ein Genuss:--)

 

Mit Gastfreundlichkeit und Reise-Begleitung gegen Wind und Wetter – arrivederci Italia!

Mit gut gefülltem Magen geht es weiter durch Italien. Nach Neapel und Rom soll Florenz die dritte große Stadt auf meiner Italienroute werden. Rechtzeitig zum Weiterradeln ist das Wetter wiedermal mies. Der Wind pfeift durch alle Löcher und Landregen prasselt nieder, der im warmen Zuhause sicherlich eine Kuschelatmosphäre erzeugt, aber mir gerade die Kraft und Freude nimmt. In letzter Zeit vermisse ich öfters Überschuhe, weil kalte Füße nicht nur für Frauen unangenehm sind, auch bei radelnden Herren sorgen nicht für Freudensprünge.

Nächster Tag, gleiches Bild. Von der tollen Landschaft der Toskana ist aktuell wenig zu erkennen. Nach fünf Stunden fahre ich einen kleinen Bahnhof an,Hier kommt noch das Essen einer typisch-italinieschen Großmutter auf den Tisch - sehr lecker! mein Ziel ist Chiusi, wo ich bei Andrea (nicht der römische Koch) für eine Nacht unterkommen werden. Klitschnass stehe ich in der Wartehalle als plötzlich ein anderer junger Mann eintritt, der mir ähnlich sieht, Funktionskleidung und wilder Bart verraten ihn als Radfahrer. Romain ist seit sieben Monaten unterwegs und lebt mangels großen Budgets von fünf Euro am Tag für Verpflegung. Für Unterkünfte gibt er in der Regel kein Geld aus, so hat er heute vor hier am Bahnhof zu übernachten und dann morgen weiterzufahren. Ich schreibe gleich Andrea, dass ich auf einen weiteren Radler gestoßen bin und er lädt Romain ein, mit mir nach Chiusi zu kommen. Zwei Stunden später sind wir in Andreas Haus, genauer gesagt in seinem Büro (er wohnt in Rom) und beziehen unsere Feldbetten. Fürs Abendessen gehen wir in ein kleines Restaurant mit einer typisch italienischen Großmutter, die gleich mit einer Pfanne voll Nudeln reinkommt und uns köstlich versorgt. Der Abend ist klasse und ich bin über die Sprachkenntnisse der beiden erstaunt, ich sitze in einer toskanischen Trattoria mit einem Italiener und einem Franzosen und unterhalte mich auf Deutsch über die Möglichkeiten von ökologisch bewusstem Leben :--) Für solche Momente bin ich sehr dankbar, sie sorgen dafür, dass die schwierigen Tage vorher einen Sinn haben und die Motivation zum Weitermachen erhalten bleibt. So kurz vor der Heimat ist das nicht selbstverständlich, heute in den Zug gesetzt,wäre ich Abends in Frankfurt. Doch so möchte ich die Tour nicht abschließen und raffe mich noch einmal für die Schlussetappe auf.

In Florenz verbringe ich einen Tag und bin wirklich angetan ob der schönen Renaissance Gebäude, aber ich kann bei mir deutlich eine „Sightseeing-Müdigkeit“ feststellen und beschließe jetzt den Fokus ausschließlich aufs Radfahren zu legen und mir weitere Stadtbesichtigungen für die kommenden Urlaube aufzusparen. Den Rat einiger Italiener folgend mache ich dann in Pisa auch nur für eine Stunde halt, um den Turm anzusehen. Für die Übernachtung fahre ich weiter nach Lucca, das mit seiner bezaubernden Altstadt in keinem Reiseführer fehlt.

Zusammen mit Romain fahre ich die nächsten zwei Tage Richtung FrankreichWeiter geht es entlang der Küste Richtung Côte d’Azur. An Genova vorbei, fahre ich an einem sehr frischen Tag bis Celle Ligure. Hier habe ich mich morgen mit Romain zum gemeinsamen Radeln verabredet. Er hat sich ausnahmsweise gestern ein Hotel gegönnt, weil auch er nass und durchgefroren hier angekommen ist. In den drei Tagen die wir uns nicht gesehen haben, hatte er doch wirklich drei Platten und ist über ein anhaltendes Auto gestürzt, na ob das mal gut geht...

Wir radeln zwei Tage zusammen und er ist schon ganz aufgeregt, dass wir gleich über die französische Grenze fahren, zurück in seine Heimat. Ich überlege wie es mir wohl gehen wird, wenn ich zurück nach Hause komme und bekomme große Vorfreude auf den Moment. Bis dahin sind es aber noch zwei Wochen und ein paar hundert Kilometer.

 

Bis dahin Euch alles Gute, genießt den beginnenden Frühling und bleibt Fröhlich.

 

Viele Grüße

Matthias

 

 

 

Kommentare   

 
+3 #2 Matthias S. 2013-04-30 13:05
Hallo Rita und Lutz,
Danke Euch für die netten Grüße! Die Eingewöhnung läuft auf Hochtouren- Stichwort Umzug :D
Lg Matthias
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+4 #1 Lutz und Rita 2013-04-19 12:24
Hallo Matthias
Schön, dass du wieder gesund und munter in Deutschland angekommen bist. Danke für die lebendigen Reiseberichte und die tollen Fotos.
Wir wünschen dir schnelle Eingewöhnung und eine schöne Zeit mit deiner Freundin . Alles Gute für die Zukunft von Lutz und Rita
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