Lettland

Informationen bei Wikipedia

Informationen beim Auswärtigen Amt

 

Fläche: 64.589 Quadratkilometer

Einwohner: 2.245.800 = 35 Einwohner je Quadratkilometer

Hauptstadt: Riga

Datum Start Ziel Strecke Fahrzeit Durchschn. Geschw. Höhenmeter Bergauf Max Steigung
23.07.2012 Pasvalys Vecumnieki (Lettland) 84,38 04:19 19,51 101 5%
24.07.2012 Vecumnieki Riga 53,20 03:05 17,2 84 5%
25.07.2012 Riga Ruhetag  --  -- -- -- --
26.07.2012 Riga Ruhetag  -- --  -- --  --
27.07.2012 Riga Sigulda 57,87 03:06 18,63 164 4%
28.07.2012 Sigulda Valmiera 77,55 04:38 16,69 424 8%
29.07.2012 Valmiera Ainazi 96,64 04:37 20,93 161 4%
30.07.2012 Ainazi Pärnu (Estland) 65,86 03:24 19,34 22 2%

Pannen: Keine :--)

Wetter: anfänglich Regenwetter aus Polen mitgebracht, dann sommerlich bis zu 40 Grad => Das Wasser aus den Trinkflaschen schmeckte wie aufgekochtes Putzwasser:(

Unterkünfte: Erst Hotel, in Riga Hostel; danach Zeltplätze im Nationalpark

Verpflegung: Weiter wie bisher meist Selbstversorgung am Morgen und Abend, zum Mittag in einem Bistro; in Riga in lettischen Restaurants

Allg. Eindruck: Nachdem wir über die Grenze gefahren sind, haben wir uns gefühlt immer mehr von der Zivilisation entfernt, Autos oder Ortschaften wurden seltener.

Die Menschen sind offen und freundlich und in Servicebereich ist alles auch auf Englisch, so können wir auch in kleinen Bistros leicht bestellen. Gut gefallen hat uns der Zeltplatz am Fluss Gauja. Die Straßen sind besser als noch in Polen und sind gut vornagekommen. Der Radweg R1 ging teilweise über übel zu befahrende Schotterstraßen - nichts für alte Reifen.

Riga ist sehr schön, besonders die Altstadt mit dem durchgehenden Kanal ist malerisch. Bei einer Stadtführung haben wir auch ein weniger zentrales Viertel besucht und viel über die Geschichte des Landes und die wirtschaftlichen Verhältnisse erfahren.Das Durchschnittsgehalt ist recht gering und zeigt den noch bestehenden Unterschied zum "westlichen Europa".


Wer hat an der Uhr gedreht?

Loviisa (Finnland)

40. Reisetag

2.172 Kilometer

 Hallo zusammen,

nach etwas längerer Pause (zwischendurch haben wir ein paar Länderinfos hinzugefügt), mal wieder ein Reisebericht von uns: Getreu dem Motto: Neues Land = neuer Bericht. Diesmal sind wir zu Gast in Lettland.

Nachdem wir über die Grenze Litauen/Lettland fahren,ändert sich zunächst für uns wenig. Die Landschaft ist weiterhin geprägt durch Wälder, Felder und Wiesen. Die Straßen sind ähnlich schnurgerade und das Essen ist uns auch bekannt. In Sachen Währung gibt es natürlich wieder einen Wechsel, so dass wir das restliche Kleingeld aus Litauen in den Münzsack schütten müssen - den werden wir bei Gelegenheit mal sinnvoll verschenken, weil wir sonst bald ein Kilo mehr Gewicht mitschleppen :--)

Die größte Veränderung für uns liegt aber beim Wetterwechsel. Haben wir uns vorher noch über andauernde Regenschauer beklagt, können wir uns jetzt nicht mehr beschweren, die Sonne zeigt sich wieder öfter, was an einem Tag gleichmal das Thermometer am Radcomputer auf 40 Grad hochschießen ließ. Dabei mussten wir feststellen, dass der neue Teerbelag bei Hitze nicht der beste Untergrund für die Räder ist – beim Rüberfahren sind die Räder in den Asphalt eingesunken und haben so die Fahrt gebremst. Jetzt können wir aber mit Gewissheit sagen, dass unsere Tour zumindest bei den lettischen Straßen bleibende Spuren hinterlassen hat:--) Der an dem Tag einsetzende Regenschauer sorgte gleich für noch ein „Naturphänomen“: Das Regenwasser in Verbindung mit dem heißen Untergrund hat die mollige Atmosphäre einer Waschküche hergestellt, leider sind die Sachen nicht sauber geworden und wir müssen weiterhin auf das konventionelle Waschen zurückgreifen.

 

Wenn wir schon beim Thema Veränderung sind, noch eine kleine Anekdote zum Schluss. Uns ist schon in Litauen komisch vorgekommen, dass die Leute so früh Abendessen. In Lettland verabschiedet sich dann eine Zeltplatzbesitzerin mit der Bemerkung, dass wir für Radfahrer doch sehr spät losfahren. Na gut, wir haben bis Riga nur noch 50 Km zu fahren und da reicht es uns um 10 Uhr aufzubrechen, wir denken uns also nichts weiter, bis wir dann in Riga wiederrum beim Abendessen sitzen und bei einem anderen Gast die Uhrzeit auf seinem Handy ablesen: Das erklärt so einiges :--) Memo an uns selber: Ab Litauen wird die Uhr eine Stunde vorgestellt!

Für die Reiselustigen unter Euch: Riga hat eine schöne Altstadt und ist einen Wochenendtrip wert!

Soviel von uns aus Lettland – der nächste Bericht ist schon in der Mache.

Viele Grüße

Patrick und Matthias